Claudia Speer

pain(t)ball

Ausstellung (12. Jan bis 2. Feb 2019)

In ihrer neuen Ausstellung zeigt die Künstlerin Claudia Speer expressive Porträts schmerzverzerrter Frauengesichter in schwarzer Tusche auf weißem Papier, die auch aus dem George-Grosz-Berlin der 20er Jahre stammen könnten. In einem weiteren Raum ist abstrakte Tuschemalerei in der Weiterführung der Tradition des Informell zu sehen: fantastische Formen und Verläufe, wie aus Abbildungen aus der Welt der Wissenschaft, bevor sich allmählich Farbe in die im letzten Raum befindlichen Werke mischt. Das strenge Schwarzweiß wird durchsetzt von grellen Neonfarben. Die Hängung der Werke zeigt die Entwicklung der Künstlerin in den letzten Jahren, die ausgelöst von einem Paintball-Spiel (einem paramilitärisch anmutenden Kriegsspiel, in dem mit farbigen Kugeln aufeinander geschossen wird), sich nun immer mehr mit Farbe auseinandersetzt. Schmerz, Farbe, Kugeln, die Papier zerreißen - die Ausstellung ist ein Ball, ein Tanz mit den Möglichkeiten der Malerei.

12. Januar bis 2. Februar 2019

Vernissage
Samstag 12. Januar 2019, 18 Uhr
Musik: Oliver Hafke Ahmad (Saxophon & Electronics)

Finissage
Samstag: 2. Februar 2019, 18 Uhr
Performance: Claudia Speer

Öffnungszeiten
Mittwoch und Freitag,15 bis 18 Uhr
Samstag 11 bis 14 Uhr
und nach Vereinbarung

diekleinegalerie norbert hümbs
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